FRAGEN UND ANTWORTEN

Frage:  Ersetzt der Windstrom Atomkraftwerke?
Nein. Auch wenn tausend Windkrafträder gebaut werden, wird in Tschechien kein einziges Atomkraftwerk abgeschaltet. Österreich darf aber ab 2015 ohnehin keinen Atomstrom importieren.

Frage: Wird der Strom durch die Windkraft billiger?
Nein, im Gegenteil. Der Strom wird teurer, da die Windparks direkt vom Konsumenten über die Stromrechnung finanziert werden.

Frage: Kann so viel Strom überhaupt ins bestehende Netz eingespeist werden?
Nein. Es müssen zusätzlich neue leistungsstarke Hochspannungsleitungen gebaut werden.

Frage: Ist ein Windpark im Wald ein Problem?
Ja, weil der Wald ein sensibles Ökosystem ist und ein letzter Zufluchtsort für Tier- und Vogelwelt. Und so nebenbei auch für den Menschen.

Frage: Schaden die Windparks dem Fremdenverkehr?
Ja, durchaus anzunehmen. Denn mit einem Wohlviertel haben Energiegewinnungsanlagen nichts zu tun. Wer Ruhe sucht, muss dann Wind ernten(meidet das Windrad).

Frage: Ist ein geplantes Windrad oder der Wiener Stephansdom höher?
Das Windrad. Mit seiner Höhe von 196 Metern überragt es den Stephansdom um ca. 60 Meter.

Frage: Was habe ich als Anrainer/in von der Windkraft?
Erhöhte Stromkosten,  Lärmbelästigung, Schattenwurf und eine eventuelle Gefährdung durch Infraschallwellen, sowie eine  Abwertung meines Grundbesitzes

Frage: Ist der Sicherheitsabstand von 1200m ausreichend?
Nein. Denn die 1200m wurden damals für die maximal  140m hohen Windräder als Sicherheitsabstand definiert.  Da die Windräder jetzt 200m hoch werden sollen, wäre mindestens ein Abstand von 2000m erforderlich.

Frage: Kann mit Windkraft Energieautarkheit erreicht werden?
Nein, da der Wind nicht immer bläst, sind die windstillen Zeiten mit anderen Energiegewinnungsformen zu ersetzen.

Frage: Schadet der vom Landeshauptmann verordnete Stopp?
Nein. Denn gerade Langzeitprojekte wie Windparks, die das Leben der Bevölkerung nachhaltig verändern gehören reiflich überlegt. Hier gilt: Qualität geht vor Schnelligkeit.